Donnerstag, 17. April 2014

Der uralte Gebetskämpfer

Wir bekamen dieses Buch kürzlich von Freunden geschenkt. Vorab: Es ist relativ schnell durchgelesen (knapp 100 Seiten).

Und zeigt eine geistliche Welt auf, die im Allgemeinen nicht im Focus unseres Christenlebens steht. 
Bernhard Koch als Herausgeber greift die Erzählung von Sadhu Sundar Singh, einer der einflussreichsten indischen Christen des 20. Jahrhunderts über eine faszinierende Gestalt - den Maharischi vom Kailas - der als Einsiedler in den Bergen und Höhlen des Himalaja lebt.

Singh erzählt, wie er diesen uralten Mann fast zufällig im Gebirge findet. Es entsteht eine längere Unterhaltung, in der der Maharischi (=grosser indischer Weiser) aus seinem sehr, sehr langen Leben erzählt. Wie er in einer moslemischen Familie in Ägypten aufwuchs, später immer auf der Suche nach dem Frieden für seine Seele war und durch einen christlichen Missionar sein Seelenheil in Jesus fand.

Samstag, 25. Mai 2013

Löwenherz

Leo Bigger – Senior Pastor von ICF Zürich und von ICF Movement mit 37 Locations in sieben Ländern – hat wieder ein neues Buch geschrieben. Und Nicu Bachmann war ihm als Ghostwriter behilflich.

Es ist ein “buntes” Buch. Grossformatiger als gewöhnlich. Durch viele Fotos, Grafiken, Zeichnungen, Einschübe aufgelockert. Und es macht Spass, die einzelnen Botschaften auf den Seiten zu entdecken.

Zum Inhalt: Leo Bigger arbeitet die Parallelen zwischen den Eigenschaften von Löwen und Christen heraus. Er schreibt über Jesus, der in der Bibel ebenfalls als Löwe bezeichnet wird. Und so entwickelt der Schweizer Pastor, Ehemann und Vater viele anregende, inspirierende Gedanken und Themen, um mit dem Leser in verschiedenen Lebensbereichen weiter zu kommen.

weiter geht es hier...

Samstag, 11. Mai 2013

Ich mache dir eine Tür auf

Kürzlich sah ich es bei einer Konferenz auf einem Büchertisch von Gloryworld-Medien, das neue Buch von Heidi Gneiting “Ich mache dir eine Tür auf”.

Ein runder Button auf dem Titelbild machte mich dann neugierig: Dort hiess es: “Mein Jahr in der Bethel Church in Redding (Kalifornien)”. Heidi Gneiting hatte zusammen mit ihrem Mann die Möglichkeit, zehn Monate von Deutschland in die USA zu gehen, um die BSSM (“Bethel School of Supernatural Ministry”) in diesem Zeitraum zu absolvieren.

Und genau darüber, wie sie als Deutsche im amerikanischen Kulturkreis eine neue Art, christlichen Glauben zu leben und zu erleben lernt – darüber schreibt sie dieses interessante, spannende und herausfordernde Buch.

weiter geht es hier...

Freitag, 3. Mai 2013

Vatersehnsucht

Es ist ein kleines, handliches Buch. Und liest sich gut. Ich hatte es in kurzer Zeit durchgelesen.

Michael Stahl, selbst Vater zweier Kinder, schreibt über ein sehr aktuelles Thema. Aus persönlichem Erleben weiß er, wie man sich fühlt, wenn der eigene Vater sein Kind bewußt verletzt, ablehnt oder Schmerzen zufügt.

Diese schlimmen Erfahrungen gingen Jahre mit ihm mit, bis es zu einer Aussprache und zu einem ganz neuen Verhältnis der Generationen kam. In den Zeiten des Nicht-Verstehens, der Schmerzen und der Ohnmacht hätte er sich nicht vorstellen können, dass sein Vater und er einmal richtige Freunde werden würden.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Winter im Sommer – Frühling im Herbst

Eigentlich hatte ich erwartet, dass sich das Buch eines Theologen schwieriger liest. Aber nach kurzer Zeit hat mich der Erzählerstil, die pointierte Schreibweise und die speziellen Themen dermassen gepackt, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste…

Die genauen Kindsheitserinnerungen erstaunen, lassen sich aber wohl erklären durch Familie und Zeitgenossen, wie er auf Seite 346 bei “Dank” erwähnt. Das macht das Lesen interessant und gibt Einblicke in seine mecklenburgische Herkunft, über seine ganzen Wurzeln.

Wenn vom Vater und dessen Verschleppung in einen sowjetischen Gulag die Rede ist, versteht man auch mehr und mehr die kritische Haltung der ganzen Familie zur sozialialistischen DDR. Und ihre Konsequenz, solange der Mann und Vater nicht aus der Gefangenschaft zurück ist, diesem Staat nicht blind zu folgen. Das hatte natürlich Konsequenzen.

weiter geht es hier...

Montag, 25. März 2013

Der Junge, der aus dem Himmel zurückkehrte

Wenn man ein Buch mit so einem Titel kauft, muss man auf Einiges gefasst sein. Und das bekommt man dann auch…

Nach einem tragischen Unfall, bei dem der Vater von Alex weitgehendst bewahrt bleibt, muss die ganze Familie (das jüngste von vier Kindern war gerade zwei Tage alt), schwere Monate durchleben, denn Ales ist schwer verletzt und liegt im Koma.

Der Vater, der aus seiner Sicht die Geschehnisse schildert, muss sich mit Selbstvorwürfen herumschlagen. Zwar hilft ihm sein christlicher Glaube und die unwahrscheinliche Hilfsbereitschaft seiner Kirche, aber mit der Schuldfrage muss er alleine fertig werden.

Sehr detailliert wird die grosse Belastung, die die ganze Familie erfasst, geschildert. Wie geht man mit diesem Dauerstress um? Auch dann, wenn die Ehe bröckelt, weil die Kraft einfach fehlt, den Partner durchzutragen? Diese Emotionen werden sehr ehrlich aufgezeigt.

weiter geht es hier...

Montag, 18. März 2013

Der Sohn des Imams

Kürzlich las ich dieses Buch – und war beeindruckt. Der Untertitel “Wie ein marokkanischer Muslim im deutschen Gefängnis von Jesus überrascht wurde” gibt eigentlich schon in Kurzform eine prägnante Inhaltsangabe dieses spannenden Buches.

Der Autor Raschid Idrissi (aus Sicherheitsgründen ein Pseudonym) wuchs seit 1959 im islamischen (98,7% Muslime) Marokko auf. Seine Kindheit erlebt er mit einem sehr strengen Vater. Dieser ist Koranschullehrer und Vorbeter in einer Moschee, in der als als Imam die fünf täglichen Gebetszeiten leitet. Raschid wächst in diese Religion hinein, stellt aber, je älter er wird, auch immer mehr Fragen über die Inhalte.

weiter geht es hier...

Sonntag, 27. Januar 2013

Darüber hinaus...

Endlich halte ich es in den Händen. Ein wenig habe ich die Entstehung dieses Buches in den letzten Monaten mitverfolgt – Dank Facebook und Blogbeiträgen. Und jetzt war der Autor so nett, mir ein Exemplar mit Widmung zu schicken…

Christoph Hübener legt mit diesem Band sein Erstlingswerk als Buchautor vor. Schriftstellerisch allerdings betätigt er sich schon viel länger in diversen Veröffentlichungen im Internet (Blogs u.ä.)

31 Kurzgeschichten liegen vor mir – und ich stürze mich gespannt in den Lesegenuss. Und stelle ziemlich schnell fest: Dieses Buch liest man nicht einfach so als Frühstückslektüre. Da muss man, da muss ich mir Zeit nehmen, mich konzentrieren. Denn Hübener schreibt mit intensivem Schreibstil, wortgewanden Ausdrücken und nicht immer auf der Oberfläche liegenden Inhalten. Man muss zweimal hinlesen, die Worte und Halbsätze auf sich einwirken lassen, bis der Aha-Effekt kommt.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Zu dir rufe ich. Das Herz vor Gott ausschütten. Eine Rezension

Das Thema Gebet interessiert mich. Und auch, was andere Menschen dazu sagen oder schreiben.

Andreas Benda hat in dem vorliegenden Büchlein eine größere Anzahl Gebete gesammelt und geordnet. Und zwar – hochinteressant und spannend, wie ich finde – nach den einzelnen Aussagen des „Unser Vater“ in der Bibel sortiert.

Für mich, der fast immer „frei“ betet, ist es eine hilfreiche Sache, zu lesen, wie die Altvorderen ihre Wünsche und Gedanken an Gott ausgedrückt haben. Dabei gibt es – natürlich – Gebete aus der Bibel (viele aus den Psalmen), aber auch von Augustinus, Patrick von Irland, Martin Luther bis hin zu Betern der Neuzeit.
Und ich merke beim Lesen, wie geheimnisvoll, aber oft sehr tiefgründig Menschen über die Jahrhunderte mit dem Allmächtigen kommunizieren.

Samstag, 12. Mai 2012

Samuel Koch: Zwei Leben

Samstag Abend. Es ist der 4. Dezember 2010. Wir freuen uns auf einen entspannten Fernsehabend mit “Wetten dass…”. Die Show sollte nicht lange gehen. Schon bei der ersten Wette verunglückte der Kandidat. Blieb nach einem missglückten Salto über das Auto, welches sein Vater fuhr, besinnungslos liegen. Das Entsetzen spüre ich heute noch. Die Situation hat sich ins Gedächtnis eingegraben. Auch das Erschrecken der Showmaster, der erstmalige Abbruch dieser Sendung. Zu schlimm war es, dass ein Wettkandidat verunglückte. Sein Name: Samuel Koch.

Nachbarn

Er stammt aus einem Ort, keine 13 Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Sozusagen ein Nachbar. Unsere jungen Leute kannten ihn. Das schaffte noch mal einen Bezug zu diesem jungen Mann. Und dass er Christ wäre…
Auf das angekündigte Buch habe ich schon länger gewartet. Und es kürzlich gelesen. In einem “Rutsch”, denn seine Schilderungen lassen einen nicht los. Lassen mich nicht los. Ziemlich schnörkellos – und erstaunlich ehrlich geschrieben, wie ich finde. Ich erfahre Vieles aus seinem “Vorleben” (vor dem Sturz). Sein Ausprobieren von körperlichen Grenzen. Sein Austesten verschiedener Lebensgebiete. Die Bundeswehrära kommt zu Wort genau wie seine Anfänge als Schauspielstudent.

Dienstag, 24. April 2012

70 Tage unter der Erde

Ich habe dieses Rettungsaktion damals verfolgt – und mich dann mit den 33 Bergleuten mitgefreut, als sie endlich wieder das Licht der Sonne erblickten.

Am 5. August 2010 gab es in der chilenischen Kupfer- und Goldmine San José einen Bergschlag und schloss die mehr als dreissig Bergleute in cirka 700 Meter Tiefe ein. Viele Tage waren sie von der Aussenwelt abgeschlossen. Keiner an der Erdoberfläche wusste, ob sie noch am Leben waren oder beim Unglück gestorben sind. Rettungsarbeiten liefen an, waren längere Zeit nicht vom Erfolg gekrönt. Bis dann eine Bohrung in ihren Rettungsraum durchkam…

Wunder

Einer der Bergleute, José Henríquez, schreibt später ein Buch darüber. Ich habe es gerade gelesen. Es packt einen. José schildert zuerst seine Kindheit, seine Prägungen. Besonders durch seinen Grossvater. der ihm auch den christlichen Glauben vermittelte und auch vorlebte. Weiter geht um seine Ausbildung und wie er dann beim Bergbau landete. In vielen Jahren bei verschiedenen Tätigkeiten und Minen erlebt der junge Mann, der inzwischen verheiratet ist und zwei Töchter hat, wie ihn einige Unglücke betreffen – er aber immer wieder gerettet wird. Das sind für ihn Wunder, die sein Gott ihn erleben lässt.

Samstag, 31. März 2012

Roter Winkel, hartes Leben

Da lag es. Auf dem Tisch im Arbeitszimmer. Meine Frau hatte es von einem Treffen beim Roten Kreuz mitgebracht. Das Buch “roter Winkel, hartes Leben” – in quadratischer Form und zweisprachig, sowohl deutsch als russisch geschrieben.

Ich nahm es zur Hand – und kam nicht wieder los. Till Mayer, Jahrgang 1972, Journalist und Fotograf hat es verfasst. Und die Fotos dazu gemacht. Das Thema? Er besuchte Überlebende von Konzentrationslagern in Lemberg, ihrer ukrainischen Heimat. 2007 sind diese Bilder und Geschichten aufgenommen wurden.

Vierzehn verschiedene Schicksale presst der Autor in kurze Skizzen ihres Lebens. Wie will man auch die Fülle von Emotionen, Erlebnissen, fatalen Erinnerungen und gespeicherten Ängsten in wenigen Zeilen beschreiben? Till Mayer ist es gelungen. Ich merke es daran, wie mich das Thema, die einzelnen Schicksale nicht loslassen, auch wenn ich das Buch schon zu Seite gelegt habe.