Samstag, 6. Mai 2017

Lebensschulen - Christoph und Utta Häselbarth

Pünktlich zum 80.Geburtstag von Häselbarths (beide feiern in 2017 ihren 80.ten) wurde dieses Buch von Passion-Media herausgegeben.
Co-Autor Timo Braun hat es gut gemeistert, aus den Interviews mit den beiden Autoren dieses interessante Buch zu gestalten.
Nein, es ist keine "klassische" Biografie ihres Werdegangs - aber immer wieder kommen spannende Details aus ihrer Lebensgeschichte zum Vorschein. Ob es ein gefährlicher "Traktorensprung" war, als die Bremsen versagten, ob es Ereignisse aus Jugend und Ausbildung (beide Autoren haben ihren Doktor in Agrarwissenschaft) oder Einsätzen in Afghanistan und Indonesien waren - immer wieder vermischt sich das Alltagsleben mit ihrer Beziehung zur Himmelswelt.
Im Buch werden ihre Lebensthemen zu Liebe, Versorgung, Ehe, Glauben, Demut, Veränderungen und vielem mehr gut herausgearbeitet - was letztendlich wichtig war und bleibt.
Und ganz nebenbei erfährt der Leser viele interessante Details aus ihrer Ehe, Familie, den Wirkungsstätten, als sie "nur noch bei Gott angestellt" waren.
Aber es geht auch um Verluste, Trauer, Erfolge und Prinzipien, die ihnen das Leben - besser: Gott - gelehrt hat. Und wie sie in ihrem hohem Alter immer noch "dranbleiben", mehr von diesem wunderbaren Gott zu erfassen - und an die nächsten Generationen weiterzugeben.
Wer die vielen anderen Bücher von Christoph und Utta Häselbarth zu geistlichen Prinzipien gelesen hat, den wird diese Lektüre erfreuen, die viele menschliche Hintergründe aufzeigt. Ein gutes Buch, was da entstanden ist!

Sonntag, 9. April 2017

Die Schweiz und ihr Geheimnis

Als jemand, der seit fast 25 Jahren gleich hinter der Schweizer Grenze wohnt und viele Jahre im Land selbst gearbeitet hat, sprang mich der Buchtitel „Geheimnis der Schweiz“ förmlich an.
Mit Interesse las ich von bekannten Persönlichkeiten, die allesamt Schweizer waren und Hervorragendes geleistet hatten. Von Johanna Spyri („Heidi“), über Henry Dunant (Gründer des „Roten Kreuzes“), Heinrich Pestalozzi bis hin zu Leonhard Euler – sie alle waren gebürtige Schweizer. Und brachten gravierende Veränderungen oft übers eigene Land hinaus…
Was der Autor immer wieder betont – und darin liegt wohl das Geheimnis der „Andersartigkeit“ der Schweiz verborgen – ist die Entstehungsgeschichte des Alpenlandes. Der berühmte Schwur der ersten Eidgenossen war im Namen Gottes entstanden, beinhaltete brüderliches Miteinander und ein Füreinander-Eingestehen bei Angriffen sowie auch Richter, die weder fremd noch käuflich sein sollten. Immer wieder greift Beutler diese Abmachung auf, an die sich – wie er meint – auch Gott in allen Jahrhunderten gehalten hat und deshalb heute die Schweiz in vielen Bereichen so gut dasteht.
Ob es um Neutralität geht, wirtschaftlichen Aufschwung oder dass das Volk (im Gegensatz zu vielen autoritären Staaten) selbst die jeweiligen Gesetze erlässt und die Regierung „Dienerin der Menschen“ ist – all das ist interessant erzählt und die Zusammenhänge gut erklärt. Dabei geht es auch um die Verschiedenartigkeit von diversen Schweizer Christen oder christlicher Gruppen.
Im letzten Teil des Buches schreibt der Autor über sein kirchliches Verständnis von Bibel und Wahrnehmung von Christen durch Andere. Dabei schildert er – gut recherchiert – historische Entwicklungen der Kirche (während der Renaissance), Missverständnisse, die weit verbreitet sind und (ich vermute, das ist sein Steckenpferd) den Einfluss des Humanismus auf den christlichen Glauben. Letzteres wäre fast ein eigenes Buch wert.
Insgesamt ist „Die Schweiz und ihr Geheimnis“ leicht zu lesen, hat viele Lerneffekte und erklärt tatsächlich, „warum dieses Land anders ist“.

Dienstag, 14. März 2017

Der Tag, an dem die Kuh vom Dach fiel

Da ich den Autor kenne, war ich gespannt auf sein zweites Buch. Und habe es dann in einem Zug durchgelesen. Schließlich ist man als Leser gespannt, was mit den Hauptgestalten in den Handlungen passiert - und wie das Ganze ausgeht.
Trotz einem exotischen Schauplatz (Indien) gelingt es dem Autor, den Bezug zu Deutschland/Schweiz herzustellen, so dass das Geschehen nicht zu weit weg passierte. Am Anfang hatte ich noch ein wenig Mühe, die verschiedenen Personen innerlich zu begleiten, aber das wurde dann immer besser :-)
Neben vielen Toten gab es in den spannenden Handlungssträngen auch interessante philosophische und christliche Themen, die hinterfragt wurden. So zum Beispiel, ob Menschen die Gerechtigkeit selbst in die Hand nehmen sollten, wenn das gängige Rechtssystem versagt? Auch Verarbeitungsprozesse von schweren Schicksalsschlägen schimmerten durch die Krimihandlung durch.
Wer mehr wissen will, sollte sich das Buch zulegen. Und als Leser ist man schon gespannt, wohin sich der Autors als Nächstes auf seiner Schreibreise begibt...:-)

Montag, 28. November 2016

Leo Bigger - Esther

Ganz ehrlich? Ich mag die Bücher von Leo Bigger, dem Seniorpastor von ICF Zürich. Und seinen Ghostwriter Nicu Bachmann. Im kreativen Miteinander ist wieder ein neues, inhaltsreiches, lebendiges und ermutigendes Buch - "Esther" - entstanden.
Es geht um die biblische Esther, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort den Mund öffnete, um ein ganzes Volk zu retten. Gottes Timing in Aktion.
Bigger hat diese historische Geschichte in die heutige Zeit transferiert und stellt sehr viele Parallelen für das Alltagsleben eines modernen Christen in Europa her.
Dabei helfen ihm viele Geschichten, selbst erlebt oder gelesen/gehört, die er auf den Seiten platziert. Und immer wieder gibt es neue Erkenntnisse, Storys, die Mut machen oder einfach auch Gottes Sinn für Humor zeigen. Das ist das Schöne am "Theologen" Bigger, dass er so bodenständig hohe geistliche Prinzipien alltagstauglich herüberbringen kann.
Layout, Fotos, Grafiken sprechen den Leser an und regen die eigene Fantasie an, in diese Geschichte mit dem eigenen Herz "einzusteigen", die Wucht der biblischen Story weiter zu denken.
Es ist übrigens das erste Buch, welches ich lese, welches multimedial unterstützt wird. Auf meinem Handy habe ich die App zum Buch - sehr leicht - heruntergeladen: Und schon stehen zusätzliche Videos, Comics und mehr zur Verfügung, die das große Thema "Gott hat einen Plan für dein Leben" weiter vertiefen.
Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, zum Selbstlesen, als gutes Geschenk für Freunde oder um immer mal wieder erinnert zu werden, dass Gott auch heute "noch im Regiment sitzt".

Sonntag, 30. Oktober 2016

Tass Saada - Das Prinzip des Terrors


Vor einigen Jahren habe ich Tass Saada anlässlich eines Vortrages erlebt und mir auch sein erstes Buch „Ich kämpfte für Arafat“ gekauft.

Das jetzt vorliegende Werk hat mich beim Lesen in mehrerer Hinsicht begeistert.

Zum einen gelingt es dem Autor – auch, weil er selbst aus dem Terrorumfeld stammt und damit aufwuchs – für uns Westeuropäer mit unserem Demokratiedenken die ganz andere Denkweise von Terroristen aus dem z.B. islamischen Umfeld aufzuzeigen, wie das Recht des Individuums versus die Macht der Gruppe.

Saada listet auf, wie jemand zum Terroristen werden kann und welche Ursachen dafür zugrunde liegen.

Aber er bleibt nicht bei einer Bestandsaufnahme stehen, sondern bietet Denklösungen an, die möglich wären und sogar praktizierbar sind.

Was mich beeindruckte war auch das Zurückgehen vom Konflikt im Nahen Osten bis auf die Familiengeschichte von Abraham, Ismael und Isaak, welche Auswirkungen bis zur heutigen Zeit hat. Und auch genau da sind praktikable Lösungen möglich – durch den Weg von Versöhnung, Annahme und kreativen Lösungsversuchen.

Wie genau das möglich sein kann, schildert der ehemalige Arafat-Kämpfer an guten Beispielen, nicht zuletzt an der Arbeit mit Kindern in Jericho. Solche Projekte machen Mut für die Entwicklung, denn Kindern sind die Zukunft eines jeden Landes und von jeder Region.

Mich hat das Buch gefesselt – vom Erzählerstil, von den vielen selbst erlebten Beispielen, von den biblischen Herleitungen der Versöhnungsargumente bis hin zum neuen Verständnis von islamischer Denk- und Lebensweise – und deshalb empfehle ich es gerne weitere.

Montag, 30. Mai 2016

Die Falle - Die Reise eines Mannes in die Hölle, in den Himmel und zurück

Gerade habe ich das Buch von Ivan S. Tuttle gelesen - und mich beeindruckt das Thema. Nahtoderfahrungen gibt es diverse in Buchform - neu war mir bei vorliegender Lektüre die Details der Erlebnisse, sowohl in der Hölle, als auch im Himmel.
Für einen Mann mit ADHS-Schwierigkeiten eine beachtliche Leistung, wie der Autor selbst wiederholt berichtet.
Trotz interessanter Details - auch aus seinem Leben - lässt das Buch bei mir Fragen offen. So schreibt er immer wieder, dass er seine Erlebnisse bereits 1978 hatte und man ihm verbot, darüber zu berichten - einen Tag später aber erzählt er seinem Arzt die Geschichten ausführlich (S. 101)...
Er schildert einige Engelsbegegnungen im Himmel - berichtet aber über keine Begegnung/Erfahrung mit Jesus, Gott-Vater oder dem Heiligen Geist. Schade, ich hätte vermutet, dass diese den Himmel ausmachen...
Ich kann mich auch so gar nicht mit der These anfreunden, dass sich die Dämonen durch das Umfeld der Hölle negativ verändern, schlechter werden, sozusagen es eine Evolution der Hölle gäbe (S. 145). Was genau macht denn die Hölle aus? - Die Bibel ist recht sparsam mit Aussagen darüber.
Und dann finde ich es schade, dass er nicht beim Erzählerstil bleibt, beim sachlichen Berichten. Immer wieder fällt er ins Appellarische zurück, das hinterließ bei mir einen schalen Beigeschmack.

Alles in allem ein interessantes Buch, welches ich (für mich ungewöhnlich) nicht weiterempfehle.

Montag, 9. November 2015

Die Welt ist nicht genug

Der Untertitel dieses großformatigen Buches lautet: Olav Hanssen - ein Pilgerleben.
Die Autoren Brigitte Theophila Schur und Olav Hanssen jun. haben mit viel Fleiss und intensiven Recherchen ein sehr informatives Werk über den Theologen, Pädagogen und Autor Olav Hanssen geschaffen.
1915 - mitten im 1. Weltkrieg geboren - wuchs Hanssen im heutigen Bremerhaven an der Nordsee auf. Schon als Jugendlicher stellte er sich die Frage, wohin wir als Menschen unterwegs sind. Das Wandern - inwendig und auch ganz praktisch äusserlich - war ein zentrales Thema seines ganzen Lebens.
Und auch das Interesse an jungen Leuten füllte sein Leben, obwohl das später in Zeiten des "Dritten Reiches" oft auch mit Gegenwind und persönlichen Einschnitten begleitet wurde.
Eingezogen als Soldat erlebte er harte Monate an der Front bei Stalingrad, später in Rumänien. Aber immer begleitete ihn seine Bibel, Kontakte zu ähnlich denkenden Kameraden und die Beziehung zu Gott.

Dienstag, 3. November 2015

Versöhnung - Uwe Schulz

Versöhnung - Geschichten aus dem ganzen Leben

Schon auf den ersten Seiten erlebte ich zwei Überraschungen. Die eine - der Schreibstil von Uwe Schulz. Ungewohnt. Kompakte Sätze. Intelligente Wortwahl, ja Wortspielereien. Richtig gut gemacht.
Die andere: Thematisch wagt er sich gleich mit der ersten Story an ein brisantes Thema - wie geht man mit Gegnern von Asylsuchenden um, wenn sie anfangen, Gewalt auszuüben?

Der Autor versteht es auch in den anderen "Storys" - wie er sie nennt - sehr differenziert und mit sprachlichen Bonbons geschmückt, Situationen vor die Augen des Lesers zu malen, so daß ein Gemälde mit vielen Facetten entsteht. Und dabei ist der Schreibstil zuerst echt gewöhnungsbedürftig (für mich jedenfalls), hat aber dann seinen besonderen Reiz.

Die Themen sind sehr breit gefächert, auch territorial weit angesiedelt. Aber immer wieder ist der Kampf zu spüren: Wie geht Mann, wie geht Frau mit Schuld in der Familie, in der Gesellschaft um? Das hat der Schreiber meisterhaft aufgegriffen und umgesetzt. Mit vielen sprachlichen Details, die den Lesegenuß erhöhen.

Donnerstag, 3. September 2015

Michael Kienapfel: "Segne und staune!"

Segnen? - Eine eher ungewöhnliche Aufforderung in unserer heutigen Zeit, in der kritisches Hinterfragen zur normalen Denkausrichtung zu gehören scheint.

Und genau dagegen steuert dieses Booklet von Michael Kienapfel, in dem nicht die Dinge im Vordergrund stehen sollen, die nicht gut funktionieren, sondern in dem Gutes gesagt (=wörtliche Bedeutung des Begriffs "Segen") wird.

Beim Lesen des gut strukturierten Heftes hat mich angesprochen, dass es Sinn macht, positive Dinge über das Leben von Mitmenschen (z. B. Kindern in der Familie) oder sich selber auszusprechen.
Denn: Worte haben Kraft und werden Wirklichkeit. Der Autor weist das an vielen biblischen Stellen nach, bringt Beispiele aus dem Leben von Jesus und wendet diese dann auf das Familienleben an.
Der Schreiber hat es selbst im eigenen Familienverband (vier Kinder) erlebt, wie wohltuend, stärkend und vor allem motivierend es ist, wenn Eltern Gutes ins Leben ihrer Kinder hineinsprechen. Und das möglichst täglich.

Wie genau das gehen kann - das hat Kienapfel in seiner Broschüre hilfreich und an konkreten Formulierungen und Beispielen aufgeführt.

P.S. Schade, dass meine eigenen Kinder schon lange erwachsen sind. Aber zum einen kann ich mir auch jetzt noch angewöhnen, sie zu segnen bzw. bei unseren Enkelkindern das zu praktizieren, was der Autor in "Segne und staune!" empfiehlt.

Sonntag, 30. August 2015

christoph koch: "ich bin dann mal offline"

Das Buch fiel mir in die Hände, als wir für drei Tage in die Berge fuhren. Genau richtig zum Abschalten, dachte ich.
Und tatsächlich, ich las mich dann auch gleich "richtig fest".

Zum einen bewunderte ich den Mut des Autors, sich aus dem virtuellen Leben so ziemlich abzumelden - zumal er als Journalist ja tagtäglich das Internet und die Onlinemedien nutzt und konsumiert - und zum anderen fand ich mich selber an vielen Stellen wieder, was mir Buch und Autor zusätzlich sympatisch machten.

Durch die Kapiteleinteilungen (mit vorgängigen Inhaltsinfos) und dem logischen Zeitablauf über die 40 Test-Tage las sich das Werk auch gut und strukturiert.
Dazu kam noch der hintergründige Humor des Schreibers, der mich öfters laut lachen liess. Einfach treffend, wie seine Erfahrungen mit denen von mir als Leser (und Internetnutzer) in vielem übereinstimmt.

Montag, 23. März 2015

Leo Bigger: Geist Gottes

Geist Gottes-BiggerWenn ein Mann, der nicht nur eine Kirche (ICF) gegründet hat, sondern auch eine ganze Bewegung anführt, ein Buch über den Heiligen Geist schreibt - dann ist man gespannt, welcher Geistes-Richtung er sich anschließt, deren es ja so viele im breiten christlichen Spektrum gibt.
Leo Bigger schafft es - mit seinem Ghostwriter Nicu Bachmann - ein ausgeglichenes Buch zum Thema, nein zur Person des Heiligen Geistes zu erarbeiten. Er benutzt als Erklärungsmotiv die sprichwörtliche biblische Taube.
Obwohl es im Inhaltsverzeichnis um acht Eigenschaften des Heiligen Geistes geht, habe ich den Eindruck, dass sich Bigger dann doch an zwei Seilen durchs Thema bewegt: Einmal schreibt er über die neun Gaben des Geistes (1. Kor. 12) und zum anderen über die neun Früchte des Geistes (Gal. 5), die dieser in jedem Gläubigen hervorbringen möchte.

Sonntag, 15. März 2015

"Bedingungslos geliebt"

So ein Buchtitel macht neugierig: Gibt es sie - die bedingungslose Liebe?
Der Untertitel (Von zwei verlorenen Söhnen und einem liebenden Vater) machte dann auch klar, dass es um die altbekannte biblische Erzählung geht, die allgemein die Geschichte "vom verlorenen Sohn" genannt wird.

Und dazu sollte noch ein neues Buch auf den Markt kommen und auch lesbar sein? Mit dieser Erwartung begann ich das neue Werk von Timothy Keller  zu lesen.

Und hatte - ehrlich gesagt - etwas Mühe, in seinen Schreibstil hineinzukommen. Aber das lag wohl an meinen Vorstellungen des Themas. Und wie anders der Autor da heran ging...

Nur gut, dass ich dann am Lesen dran geblieben bin - denn die Erläuterungen zu den unterschiedlichen Söhnen und wie der Vater im Gleichnis mit ihnen umgegangen ist, das wurde immer spannender (obwohl ich wohl schon gefühlt `zig Predigten zu diesem Thema gehört habe). Noch spannender wurde es, wenn der US-amerikanische Pastor dieses Gleichnis auf das Verhältnis von Gott, dem Vater zu einzelnen Menschen anwandte.

Irgendwie gehören wir wohl alle zu einer Sorte der Menschen, die kein wirklich gutes Verhältnis zu Gott festhalten konnten: Entweder zeigt sich das in offener Abkehr von ihm und einem selbstbestimmten Lebensweg - oder wir meinen durch eigene Anstrengungen und Einhaltung von religiösen Regeln das Wohlgefallen Gottes zu erarbeiten.

Dabei geht es Gott immer um Freiwilligkeit. Um Gnade. Um in die Tiefe gehenden Frieden und Absättigung unserer menschlichen Bedürfnisse.

Der Autor schafft es, die wirklichen Absichten des himmlischen Vaters aufzuzeigen und Wege aufzuzeigen, wie wir - nicht nur theoretisch - weit näher an ihn herankommen können, als wir bisher geglaubt haben.
So ging es mir jedenfalls beim Lesen. Die Themen, dass die Menschheit auf der Suche nach einem wirklichen Zuhause ist und dass das Festmahl des Vaters mit Liebe vorbereitet ist, die werde ich sicher noch einmal lesen.

Alles in allem ein echt zu empfehlendes Buch, was meine Sichtweise über Gottes Vaterliebe noch einmal vertieft hat.